Entwicklung der Ausbildung in ÖbVI-Büros

Zunehmend erleben wir den Widerspruch zwischen Fachkräftemangel und gleichzeitig besten Berufsperspektiven für Geodäten (*). Auf dem Arbeitsmarkt fehlt es an ausgebildeten Fach­­kräften im Bereich der Geoinformationstechnologie.

 

Fachkräftemangel

Nicht zuletzt infolge der deutlichen Erweiterung möglicher Ein­­satz­­bereiche kann der Bedarf an Fachkräften in unserer Branche kaum noch gedeckt werden. Es wird schwieriger, passende Ver­messungs­techniker für offene Stellen in den Büros der Öffent­lich bestellten Vermessungsingenieure (ÖbVI) zu finden. Ein Trend, der die Fachbehörden und die Privatwirtschaft in gleicher Wei­se betrifft.

Intensivierung der Ausbildung

Ein Ausweg, dem Fachkräftemangel wirkungsvoll zu begegnen, kann daher nur die verstärkte berufliche Ausbildung sein. Nur so kann es uns als Berufsstand gelingen, dass sich das bereits bestehende Nachwuchsproblem im Bereich der Vermessungs­technik nicht noch weiter verschärft. Wer durch Ausbildung nachhaltig den Bedarf an eigenen Fachkräften sichert, der wird morgen eine Nachwuchssorge weniger haben. Es ist daher enorm wichtig, die duale Ausbildung in die Zukunft zu führen. Dieses erfolgreiche Ausbildungsmodell sichert eine niedrige Jugend­arbeitslosigkeit in Deutschland. Wichtig ist auch, über den ei­genen Bedarf hinaus auszubilden. Denn es gilt zu berücksichtigen, dass einige Absolventen nach der Berufsausbildung ein Studium beginnen. Auch berufliche Neuorientierungen nach der Ausbil­dung können nicht ausgeschlossen werden.

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Martina Wolkowa-Norda

Martina Wolkowa-Norda

BDVI-Geschäftsführerin
wolkowa-norda(at)bdvi.de
Frank Reichert

Dipl.-Ing. Frank Reichert

BDVI-Geschäftsstellenleiter Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt
reichert(at)bdvi.de