Diebstahl von Vermessungsgeräten steigt sprunghaft an

Kurz informiert

Bereits in den Jahren 2006 bis 2009 gab es eine Serie von Diebstählen von Vermessungsgeräten ausschließlich aus den Büroräumen, die dann aber endete. Damals verschwanden überwiegend Totalstationen bestimmter Hersteller in großer Zahl. Seit vergangenem Jahr verzeichnen wir wie­der eine deutlich steigende Anzahl von Einbrüchen in Vermessungsbüros mit der Folge der Totalentwendung der Vermessungstechnik.

 

Alle diese Einbruchschäden haben gemeinsam, dass ausschließ­lich die Vermessungstechnik vollständig entwendet wird. Die Täter gehen hierbei äußerst professionell vor und nicht selten lässt sich im Ergebnis erkennen, dass die Räumlichkeiten ge­nauestens erkundschaftet waren. Sachbeschädigungen, mit Aus­nahme der aufgebrochenen Türen, sind selten zu verzeichnen.

Auffällig ist aktuell, dass wiederholt nur Büros mit einer größe­ren Anzahl an Geräten heimgesucht werden. Regional lässt sich das Bewegungsprofil der Täter nicht einschränken, da Büros in ganz Deutschland betroffen sind. Beim größten bis jetzt an­gezeigten Schaden wurde Vermessungstechnik im Wert von ca. 600.000 Euro entwendet; ein Großteil der Schäden befindet sich ebenfalls im sechsstelligen Summenbereich.
Weniger erfolgreich waren die Täter bei Büros mit Einbruchmel­deanlagen. Hier gab es zwar eben falls Einbruchversuche, diese blieben aber erfolglos.

Falls Sie sich also mit dem Gedanken tragen, Ihre Vermessungs­technik besser zu sichern, sollten Sie tatsächlich ausschließlich die elektronische Absicherung der Räumlichkeiten bevorzugen, da auch wirksame mechanische Sicherungen in Form von Rie­gelschlössern kein wesentliches Hindernis für die Täter dar­stellten.

Seien Sie sensibel für das Verhalten betriebsfremder Personen und achten Sie darauf, dass vorhandene mechanische Sicherungen immer aktiviert sind.

 

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