Der BDVI-Kongress 2019 in Erfurt

BIM – vom Schlagwort zur Praxis. Expertise mit Siegel: ÖbVI.

In dem modernsten Tagungsort Erfurts, dem Steigerwaldstadion, fand am 14. Juni 2019 der BDVI-Kongress 2019 statt. Etwa 120 Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Freiem Beruf widmeten sich einen Tag lang dem Schlüsselthema der kommen­den Jahre: BIM – Building Information Modeling.

 

Das Kongressmotto »BIM – Vom Schlagwort zur Praxis« stand im Mittelpunkt richtungsweisender Vorträge von Experten aus der Wissenschaft und ÖbVI-Büros. Begrüßt wurden die Kongressteilnehmer von ÖbVI Torsten Hent­schel, BDVI-Landesgruppenvorsitzender in Thüringen. »Nur als Einheit, mit hohem ehrenamtlichem Einsatz von möglichst vie­len Kolleginnen und Kollegen, können wir das Amt des ÖbVI er­halten und unsere Stellung im hoheitlichen, amtlichen Ka­taster- und Vermessungswesen sichern und festigen«, betonte Torsten Hentschel. Er ermutigte die Gäste aus Verwaltung, befreundeten Berufsverbänden sowie den unterstützenden Firmen, den Veranstaltungs­tag zum regen Gedankenaustausch und Ver­netzen zu nutzen.

Dirk Mesch, Referatsleiter Kataster und Vermessungswesen, über­brachte das Grußwort von Birgit Keller, Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft. Er lobte die gute Zusammenarbeit zwischen dem Ministerium und den ÖbVI. »Sie engagieren sich tag­täglich für die Bürgerinnen und Bürger, wofür ich Ihnen Dan­ke sagen und Sie ermuntern möchte, sich weiterhin den Zu­kunftsfragen Ihres Berufsstandes zuzu­wenden«, so Mesch.

BIM – Herausforderung und Chance

»BIM wird die Planung von Baumaßnahmen im Hochbau und Infrastrukturbau nachhaltig verändern. Die Bedeutung einer qualifizierten Lageplangrundlage wird zunehmen, unabhängig von rechtlichen Rahmenbedingungen in den Bauordnungen der einzelnen Bundesländer. Die Expertise der Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure ist in diesem dynamischen Prozess ei­ne unausweichliche Voraussetzung«, appellierte BDVI-Präsident Michael Zurhorst in seiner Rede zum Kongress. »Für unseren Berufsstand bedeutet dies Herausforderung und Chance glei­chermaßen«, führte Zurhorst weiter aus und betonte die wich­tige Rolle der Vermessung und damit der ÖbVI bei der Einfüh­rung von BIM in der Bauwirtschaft.

Wie wird sich die Bauplanung durch die kooperative Arbeits­methode BIM weiter verändern? Welche Auswirkungen hat die­ser dynamische Prozess auf das einzelne ÖbVI-Büro? Was ist in der Praxis zu tun, um mit den künftigen Entwicklungen Schritt halten zu können?

Hier geht es zum vollständigen Kongress-Rücklbick (Seite 48).

 

 

 

Michael Zurhorst

Katrin Giese

BDVI-Referentin
giese@bdvi.de