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Neujahrsempfang

Das war ein gelungener Neujahrsempfang! Zum 22. Mal lud am 27. Januar 2017 die BDVI-Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern zum traditionellen Neujahrsempfang nach Schwerin ein. Über 60 Vertreter des Berufsstands, Gäste aus Politik, Verwaltung und Verbänden kamen im Restaurant & Café Herzogliche Dampfwäscherei zusammen, um sich in anregender Atmosphäre auszutauschen und aktuelle Fragestellungen des Fachgebiets zu diskutieren.

 

Mitunter sind die alljährlichen Neujahrsempfänge schwere Kost, wenn es ihre Gastgeber mit berufspolitischen Botschaften übertreiben. Indes hat der diesjährige Schweriner Neujahrsempfang einmal mehr nicht mit der Tradition gebrochen, die Anliegen der ÖbVI im Land Mecklenburg-Vorpommern auf lockere, unterhaltsame Art zu thematisieren.

Mit einer Ansprache zur aktuellen Lage des Berufsstands eröffnete BDVI-Landesgruppenvorsitzender Frank Wagner den Abend, der unter dem Motto stand: »Nichts ist getan, wenn noch etwas zu tun übrig ist.« Ganz im Zeichen dieses Zitats von Carl Friedrich Gauß blickte Wagner nicht nur auf ein ereignisreiches und turbulentes Jahr 2016 zurück, sondern stellte die in das neue Jahr mit hinübergenommenen Herausforderungen in den Mittelpunkt seiner Begrüßungsrede. Ganz besonders betonte er
die zunehmende Bedeutung des Vermessungs- und Geoinformationswesens im Zuge der Digitalisierung und stellte den Beitrag heraus, den die ÖbVI dabei leisten.

Anhand einer viel beachteten internationalen Studie zur voranschreitenden Betroffenheit der Berufe durch die Digitalisierung und deren unterschiedlicher Interpretation in den Ländern Deutschland und Schweiz verdeutlichte der BDVI-Landesgruppenvorsitzende beispielhaft, wie große Wirtschaftsprüfungsgesellschaften zunehmend zur Orientierung des politischen Handelns beitragen.

Wie wichtig die Auseinandersetzung mit den Ergebnissen solcher Studien ist, zeigt das Beispiel Schweiz, wo durch eine undifferenzierte Mittelbildung die ursprünglichen Untersuchungsergebnisse gerade für Vermessungsingenieure im Ergebnis nachteilig beeinflusst und somit negativ dargestellt wurden. Dr. Thomas Darsow, Abteilungsleiter im Ministerium für Inneres und Europa, unterstrich in seiner Ansprache die gute Zusammenarbeit von Verwaltung und Freiem Beruf. Dabei würdigte er besonders die Rolle des BDVI als wichtiges Sprachrohr im Dialog mit der Geoinformations- und Vermessungsverwaltung.

 

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Mirjam Sperlich

Autorin

Dipl.-Ing. Mirjam Sperlich
Öffentlich bestellte Vermessungsingenieurin
kontakt(at)vermessung-sperlich.de