BDVI-Benchmark 2017

Mit Abstand betrachtet

Die Arbeit des BDVI der letzten Jahre war äußerst vielschichtig, sei es auf europäischer, Bundes- oder Landesebene. Als Beispiele können die Novellierung der HOAI, Änderungen der Gebührenordnungen und Vermessungsgesetze in den Bundesländern genannt werden. Bei den unterschiedlichsten Diskussionen auf allen Ebenen ist eine verlässliche Datenbasis für Argumentationen gegenüber Politik und Verwaltung heute wichtiger denn je zuvor. Zudem stellen sich viele ÖbVI die Fragen: Wie sieht es bei den Kollegen aus und wie steht mein Büro wirtschaftlich und strukturell im Vergleich zu anderen da? Wie stehen die Chancen?

 

Dank der seit 2002 regelmäßigen Umfragen des BDVI liegt eine Datenbasis mit relativ gesicherten Zahlen zu Beschäftigtenstruktur, Umsatzzahlen und zu den Tätigkeitsbereichen der ÖbVI-Büros vor. Diese mündete u. a. in der Erstellung des Bu­ches »Statistische Daten für Vermessungsbüros« und half auch bei der Absicherung der Daten für die Aktualisierung des Sonderhefts Bürobe­wertung.

Die diesjährige Online-Umfrage des BDVI zu den Benchmarks wur­de, anders als in den Vorjahren, erstmals vom Statistik-Service Dr. Gladitz durchgeführt.
Nachfolgend werden einige Er­kennt­nisse aus der Benchmarkanalyse 2017 präsentiert.

Die Online-Umfrage fand im Zeitraum vom 23. März bis 20. April 2017 statt. Es wurden 862 aktive ÖbVI-Büros aus Deutschland per E-Mail eingeladen. Insgesamt haben sich 366 Büros (42,5 %) an der Umfrage beteiligt, von denen 330 für die Analyse verwendet werden konnten. Im Hinblick auf die Beteiligung der Bundesländer und die Ortsgröße der Bürostandorte konnte die gewonnene Stichprobe als repräsentativ für die Grundgesamt­heit aller aktiven ÖbVI-Büros in Deutschland angesehen werden.
Es ist eine flächendeckende Verteilung der ÖbVI sowohl in Großstädten als auch in kleinen Gemeinden gegeben. Je­der vierte ÖbVI ist in einer Großstadt (über 100.000 Einwoh­ner) tätig. 36,9 % der ÖbVI-Büros liegen in kleinen Orten (bis 25.000 Einwohnern). Die Verteilung der Ortsgröße des Bürostandortes entspricht etwa der Verteilung der Vorjahre.

 

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Frank Reichert

Dr. Johannes Gladitz

Statistik-Service Dr. Gladitz
j.gladitz(at)statistik-service.de
 
 

Maike Küffer

Statistik-Service Dr. Gladitz
kueffer(at)statistik-service.de
 
 

Martina Wolkowa-Norda

BDVI-Geschäftsstellenleiterin
wolkowa-norda(at)bdvi.de